"Hallo Rostrup" - Frühstück

Die Termine vom "Hallo Rostrup" - Frühstück für 2017 stehen fest und sind hier veröffentlicht.

Männer und mehr

Die Termine für die Männergruppe im nächsten Jahr stehen fest. Herzliche Einladung dabei zu sein.

 

 

 

Rückblick Waldemar Grab

Ein Lebens-Künstler erzählt und singt von seiner Lebens-Wende


So etwas geschah noch nicht oft in Bad Zwischenahn: Ein Pianist gestaltete am Samstagabend ein Konzert in der Wandelhalle des Kurhauses und am Sonntagmorgen einen Gottesdienst in der St. Michael-Kirche Dreibergen. Die Rede ist von dem Musik-Evangelisten Waldemar Grab.


Der heute 60-Jährige war zunächst Verlags-Kaufmann. Seine Karriere begann als „persönlicher

Chef-Stewart“ in der Regierungsmaschine des damaligen Bundeskanzlers Schmidt. Mit diesem, mit Außenminister Genscher und höchsten Staatsgästen flog er 7 Jahre um die Welt. Während dieser Zeit reifte sein Hobby „Klavierspielen“ zur professionellen Höhe. Er schaffte es, für Andre Rieu und mit Peter Alexander, Paul Kuhn, Helmut Zacharias zu spielen … Und bis zum Jahre 2004 ging er als „Show-Pianist“ mit dem „ZDF-Traumschiff MS Deutschland“ 87mal auf Weltreise.


Trotz dieses jahrelangen Luxus-Lebens, aber mit dem Wissen zweimal vor tödlichen Unfällen mit dem Flugzeug bzw. Auto bewahrt worden zu sein , spürte Waldemar Grab eine merkwürdige Leere seiner Seele. Aber sein Suchen nach spiritueller Erfüllung in verschiedenen Religionen blieb er-

folglos. Erst die Lektüre einer Gideon-Bibel in seiner Luxus-Kabine berührte tief sein Herz.Ohne

fremde Hilfe erspürte er die heilsame Kraft Jesu Christi. Gottes Geist kommunizierte nach biblischer Verheißung mit seinem Geist und lenkte ihn in eine völlig andere Lebensrichtung.


Nach einer theologischen Zusatz-Ausbildung begann Waldemar Grab seine musikalische Begabung

als Pianist in den christlichen Verkündigungs-Dienst einzusetzen. Mit dieser beeindruckenden Vor-

geschichte kam er am 22. Oktober nach Bad Zwischenahn.


Das Abend-Konzert besuchten mehr als 100 Musikfreunde. Grabs musikalisches Angebot reichte in 2 ½ Stunden von der Klassik bis zum Jazz. Man merkte schnell, beim Jazz und Swing erzielte er

Höchstleistung. Seine jungen Techniker installierten die Kameras so, dass seine Fingerbewegungen

gut zu beobachten waren. Zwischendurch erzählte er aus seiner exotischen Lebensgeschichte über

oben angedeutete prominente Begegnungen und belegte sie mit entsprechenden Fotos. Unverhohlen

gab er zu, dass er auch bekannte Jazz-Melodien übernommen und mit christlichen Texten

versehen habe. Das hätte er von Luther gelernt, der hätte es ähnlich mit bekannten Melodien getan.

Nur damals habe es keine GEMA gegeben. Beeindruckend waren die Solo-Vorträge mit eigener

Piano-Begleitung wie „Komm lass uns wieder Tränen lachen , komm lass uns wieder Tränen wei- nen – Ich bin fasziniert von dieser Erde,mein Herz jubiliert, dem Herrn gehört die Ehre!“ Ein

älterer Gast fasste auf der Heimfahrt zusammen: „Ich bin begeistert von dem Können auf dem

Piano. Aber solch eine Kombination von Musik und Gottesglaube habe ich ja noch nie gehört,

das hat gut getan.“


Der Gottesdienst am nächsten Morgen in der St. Michael-Kirche war gut besucht. Es herrschte

eine erwartungsvolle Atmosphäre in der Geborgenheit dieser Kirche. Frau Pastorin Deecken lei-

tete die Eingangs-Lturgie, die Fürbitten und erteilte den Schluss-Segen. Waldemar Grab hielt

die Predigt mit mehreren eigenen Glaubenserfahrungen und wichtigen biblischen Aussagen. Er

betonte die Notwendigkeit der eigenen Lebensentscheidung für Jesus Christus und die persönliche

Nachfolge in Gottesliebe, Nächstenliebe und gesunder Selbstliebe. Er selbst engagiert sich außer

dem Engagement als Musik-Evangelist beim Aufbau eines Kinderdorfes auf Haiti. Seine musika-

lischen Einlagen unterstützten die Predigt und erfreuten die Gottesdienst-Besucher. Noch nach

einer Woche im Kirch-Cafe erzählte eine Dame von diesem „lebendigen Gottesdienst“ und war

erstaunt über die Ehrlichkeit und Bescheidenheit des Predigers und Pianisten.“Der hat es doch

gar nicht nötig zu uns nach Dreibergen zu kommen.“

Organisiert und begleitet hat der Ökumenische Aktivkreis (ProChrist-Team 2015)

das Kommen von Waldemar Grab mit freundlichem Wohlwollen der Kur-Verwaltung und der

Kirchengemeinde.


Werner Kühn

  • RSS
  • Zum Seitenanfang
  • Seite drucken